Sie jagen in der Meute. Sie haben lange Schnauzen. Sie haben ein glänzendes Fell.
Die Jagdhunde mit dem glänzenden Fell
in der Sonne liegend hecheln sie entspannt vor sich hin, während sie von Kaninchen träumen und von Knochen an denen sie in den vergangenen Jahren lange zu nagen hatten. Große Knochen mit viel Fleisch. Die Jagdhunde sind gut genährt auch heute noch, einige Zeit nachdem sich die Meute voneinander getrennt hat. Heute jagen sie nur noch alleine aber damals war die Meute legendär !
Sie waren schnelle Jagdhunde damals in ihrer Meute – sie waren die besten und sie waren die erfolgreichste Meute aller Zeiten.
Die Jagdhunde mit dem glänzenden Fell.
Wenn sie das Wild hetzten dann war das ein großes und lautes Getöse dort im Wald und auf den Feldern.
Angefangen hatte alles vor 9 Jahren, als der Jäger begonnen hatte die Meute zu formieren. Der Jäger hatte einen glänzenden Jagdhund nach dem anderen in die Meute berufen. Jeder Hund war stolz wenn ihn der Ruf ereilte. War doch der Ruf der Meute weithin bekannt gewesen damals vor 9 Jahren.
Der Ruf, der dem Jäger vorauseilte war legendär und so auch der, der Meute. Schnell nannten sie sich die Jagdhunde mit dem glänzenden Fell. Sie fühlten sich wie die Götter die Jagdhunde und so jagden sie auch. Schnell, effizient, gefährlich und präzise. Ihr Biß war nicht immer sofort tödlich aber sie lernten sehr schnell damals vor 9 Jahren.
Sie wollten den Wald beherrschen und die Kaninchen unter Kontrolle bringen, die Jagdhunde.
Der Wald war sehr groß und die Zahl der Hunde wuchs. auch wuchs Ihr Ruf und die Ehre zur Meute zu gehören. Auch der Kaninchen gab es wohl zur Genüge.
Anfangs jagden die Hunde der Meute alle in dem gleichen Wald und auf den gleichen weiten Feldern – da passierte es schon mal das zwei von Ihnen fast zusammenrannten. Später dann teilten sie sich den Wald und die Kaninchen -die Wege wurden kürzer die Jagd effizienter die Kaninchen hatten es zunehmend schwerer.
Bald jedoch verlor der Jäger verlor die Lust an den Kaninchen er wollte größeres Wild – mehr Fleisch mit einem besseren Geschmack – Rehe sollten die Hunde jetzt jagen. Die Büchse wurde aufgebohrt die Schrotpatronen ersetzt. Die Hunde mussten jetzt schneller laufen und sie mussten ihre Technik perfektionieren sie konnten das Reh nur zu zweit stellen. Die Hunde liefen und Ihr Fell glänzte so wie Ihre Augen die vor Freude leuchteten – mehrete doch die Jagd auf die Rehe den Ruhm des Rudels.
Die Hunde liefen noch immer sehr schnell – das Wild anerkannte bald ihre Übermacht. Hatten anfangs auch andere Rudel auf dem Gebiet der Hunde mit dem glänzenden Fell gejagt so wurde dieses jetzt immer seltener. Das Wild war immer schon gejagt, wenn die anderen kamen die anderen wurden immer magerer manche begannen gar sich von Gemüse zu ernähren oder von dem Aas, das die Jagdhunde Ihnen ließen.
Das Rudel wurde immer besser mit den Jahren – das Wild immer größer inzwischen jagden die Jagdhunde mit dem glänzenden Fell nicht mehr einzelne Tiere sondern jetzt hatten sie es auf ganze Herden abgesehen. So machte das Jagen auch wieder Spaß und der Ruhm mehrte sich fast ins unermeßliche. Einmal kamen die Hunde auf Besuch zu einem anderen Rudel – man begrüßte sie voller Ehrfurcht und fragte sie,
ob Sie die mit dem glänzenden Fell seien man hätte schon so viel von ihnen gehört…. Das tat dem Glanz des Fells sehr gut.
Dann passierte etwas unerwartetes….
Verfasst von Tim