Summer

Februar 19, 2012

und die Welt hebt an zu singen…..

“Komm mal” sagte der Junge  zu dem Mädchen, nahm sie an die Hand und ging mit Ihr ein Stück am staubigen Straßenrand entlang in einen kleinen Feldweg hinein.

Nach 50 Metern ging er  quer über den Weg durch ein Gatter und führte das Mädchen auf eine Sommerwiese. “Schau mal – und hörst Du das ?”. Sie sah ihn an schaute dann über die Wiese und lächelte.

“Oh wie schön” sagte Sie und drückte seine Hand, die sie noch immer hielt.

Die beiden standen mitten auf der Wiese – alles war voller Blüten und voll des  Flirrens und es roch und es summte ganz enorm nach Sommer. Über den beiden strahlte die Sonne und der Himmel war sommerlich blau durchzogen von manchen Cirruswolken.

Die Schwalben schoßen pfeilschnell durch die Luft.

Der Junge sah das Mädchen an und war froh, dass sie verstand was er ihr hatte zeigen wollen. Er war froh weil sie ihn verstand und weil sie so vieles wußte.

“Los zieh mal Deine Schuhe aus” sagte er und hockte sich hin und begann seine Schnürsenkel zu lösen – bald war Ihr Kopf auf seiner Höhe und sie tat es ihm gleich.

Er drehte sich zu ihr und sah sie verstohlen an – er  sah sie so gerne an….. konnte es ihr aber nicht sagen nicht in dem Moment!

Er wollte das unbefangene Schöne nicht stören. Aber er fühlte sich ungemein wohl in Ihrer Nähe, ungemein warm und wohl und voller Kraft in ihrer Nähe.

Sie hingegen war froh, weil er bei ihr war und sie mochte ihn sehr – mochte ihn immer lieber – weil es ihn gab. Sie fand es schön mit ihm hier zu sein ganz alleine.

“Lustig wie das sticht unter den Füßen nicht?”  ”Ja” sagte Sie und “komm lass uns zum Bach rennen”

Sie rannten nebeneinander her  er sah ihre Haare fliegen, als er aus den Augenwinkeln zu ihr herüberschaute.

Sie war wirklich wunderschön. Er hörte Ihren Atem und spürte Ihre Seele neben sich und er war froh.

Sie spürte wie es ihm ging und sie genoß seine Zuneigung.

Alles war schöner, wenn er da war und er hatte ihr diese Stelle gezeigt und er hatte gewußt – sie würde ihn verstehen und er hatte gewußt was sie dachte  und sie war froh.

Sie hieß mit Vornamen Summer


Freude

August 22, 2009

Ich bin noch bei den Seelen – kennen Sie die Freude, die Sie empfunden haben, als Sie das erste Mal verliebt waren?
Kennen Sie das Gefühl in jemandem zu versinken? Kennen Sie das Gefühl völlig entspannt sein zu dürfen – ohne nachdenken zu müssen – einfach sein zu dürfen?

Das ist Ihre Seele, die sich dabei entspannt nicht Ihr Ego oder Ihr Verstand und die Seele entspannt sich an der anderen Seele. Das ist, wenn es gut tut eine Stimme zu hören oder aber, wenn man schon weiß, was der andere jetzt gerade fühlt oder denkt.

Das ist dann Verschränkung der Seelen und das macht froh und damit wäre ich beim Titel des Posts – Freude.

Nicht aus Versehen hat Freude nur einen Buchstaben weniger als Freunde.

So wie der Sohn und die Sonne ( noch doller im englischen son und sun )

Ist doch toll oder?  Wenn man jemandem wirklich begegnet – wenn man sich zueinander hingezogen fühlt, sich dann wahrnimmt und sich dann annimmt ?

Was ein Fest – welch eine Freude……


Sehnsucht

August 21, 2009

und dann hast Du eine Seele gestriffen und die Seele hat den Staub Ihrer Aura so wie Tau oder Blütenstaub auf Deine Seele gelegt. Der Staub duftet und Du magst immer wieder daran riechen. Aber der Staub verblasst und verliert seinen Duft.

Die Seele ist nicht geblieben sie hat sich Schmetterlingsgleich eine andere Blume gesucht. Oder aber Sie hatte sich auf ihrem Flug selbst schonmal die Flügel verbrannt und kann nicht  oder noch bei Dir bleiben.

Und Du bist traurig weil Du nicht weißt ob die Seele  zurückkommt zu Dir. Und Du möchtest so gerne noch mehr von dem Staub…..

Das ist ein hilfloses, sehnsüchtiges Gefühl… aber was heißt denn das auch Sehnsucht – die Sucht nach dem sehnen also da liegt ja auch suchen drin und was sucht denn jemand, der Sehnsüchtig ist? Er sucht das wonach er sich sehnt ?

Ach aber alles hilft ja nichts, wenn doch das Gefühl so zieht und wenn die Erinnerung an  den Duft doch so schön ist.

Schmetterlingsgleiche Gedanken fliegen zu der Seele und die  spürt es vielleicht aber vielleicht ja auch nicht.

Vielleicht duftet der Staub ja auch nur weil er auf Deiner Haut liegt und vielleicht würde er ohne Deine Phantasie ja auch gar nicht duften und vielleicht ist es alles eine riesengroße Projektion…..

Du hörst Musik, während Du darüber nachdenkst was hätte sein können und was wohl sein wird und Du wartest auf den Moment an dem Du das Flattern hören wirst der Flügel und Du weißt, daß Du nicht zufassen darfst – sonst verliert  die Seele Ihre Flügel….

Du bist Sehnsüchtig und dabei glücklich und froh.

Schön oder?


Seelen

August 20, 2009

Manchmal treffen wir  Menschen, die uns stärker berühren, als die vielen anderen Menschen, denen wir tagtäglich überall begegnen. Sei es in der S-Bahn oder auf dem Weg zum Edeka oder an der Kasse in der Schlange. Dann horchen wir auf, werden hellwach und fragen uns, was diese Wahrnehmung uns  jetzt zu sagen hat – uns zu sagen hat. Konkreter geht es immer wieder mir so und ich frage mich immer wieder, was es mir zu sagen hat! Mir sagen soll.

Manchmal sind die Pausen zwischen diesen  Begegnungen sehr lang manchmal aber sind sie auch kürzer.
Oft nehme ich diese anderen Menschen einfach nur  gerne in ihren Eigenarten wahr – in ihrer Schönheit oder in ihrer Eleganz oder in ihrem Esprit oder vielleicht auch nur in ihrer stilvollen Armut. Besser vielleicht sollte ich sagen in ihrer Würde.

Wie schön die Menschen sind und wie viele schöne Menschen es gibt. das finde ich immer wieder unglaublich spannend. Da ich ein Mann bin fallen mir im Zweifelsfalle eher schöne oder beeindruckende Frauen auf. Aber auch Männer können beeindrucken – wirken und eine unglaubliche Ausstrahlung haben.

Das sind dann bei mir so adhoc Wahrnehmungen die  kommen schnell wie Sternschnuppen bleiben aber natürlich wesentlich länger. Manchmal verliebe ich mich dann innerhalb von Millisekunden oder aber glaube mich zu verlieben.

Das ist nicht oberflächlich von mir sondern hat mit ausgeprägt starker Wahrnehmung menschlicher, seelischer Schönheit zu tun, in die ich mich dann tatsächlich verliebe, die ich mir erhalten möchte – ist das dann Liebe?
Ja das kann man sich fragen – das stimmt!

Natürlich bin ich nicht unbeeinflusst von griechischen Gottheiten  wie Eros, der aber ja tatsächlich auch und nicht zuletzt den Drang nach Erkenntnis versinnbildlicht.

Gut da gibt es profane eher hormonell gesteuerte Reaktionen aber die meine ich jetzt mal ausdrücklich nicht. Meistens  ist es ein Lachen oder  ein Lächeln oder eine bestimmte Art sich mit etwas auseinanderzusetzen, die mir auffällt oder die Art die Hände zu bewegen oder ein Streichen durch das Haar oder  oder der Klang einer Stimme oder eines Lachens oder einfach die Art , wie sich bestimmte Menschen bewegen…. und doch nein das ist es alles nicht – es ist das an sich nur wahrnehmbare der Aura und der Seele, die ich spüre, die sich geschickt hinter dem allen verbirgt.

Und manchmal ist die Wahrnehmung einer solchen Person dann einfach unglaublich stark. Sozusagen erschlägt es mich und das ist dann wohl, wenn man schonmal früher in einer anderen Inkarnation etwas miteinander hatte.

Da könnte ich dann jeweils verzweifeln vor der Intensität dessen, was ich selbst empfinde. Möchte mich dann am liebsten intravenös in den anderen hineinbegeben und alles auskosten. da werde ich dann auch sehr intensiv. Das kann schwer sein für das gegenüber, welches vielleicht gar nicht weiß wie es mir geht und wieso….

Ich habe da auch schon mal Rituale nicht eingehalten. Nachher bedauere ich es dann jedes Mal.

Es ist jedenfalls so, daß  wenn sich zwei Seelen begegnen – das beide nachhaltig verändert- wenn sie sich wirklich begegnen – wenn sie sich treffen und wenn sie sich ineinander verschränken und wenn sie die Veränderung zulassen.

Gerade vor ein paar Tagen hatte ich solch ein Erlebnis. Selbst wenn wir uns nie wieder sehen sollten nähme ich doch einen Teil dieser Seele in mir mit.
Keinen Teil, den ich Ihr, der Seele genommen habe sondern den Teil, der sich als wir uns getroffen haben spontan neu gebildet hat und den wir nun beide besitzen. Ich würde mir wünschen, daß es der Seele die ich traf, genau so geht wie  mir.

Das ist einfach ein gutes Gefühl. Dafür danke ich den Göttern – in uns um uns und in allem um uns herum.


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